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Mord ist mein Geschäft Liebling (2008)

Kinostart: 26.02.2009

Verleih: Warner Bros. Germany
Produktion: RatPack Filmproduktion

Regie: Sebastian Niemann
Drehbuch: Dirk Ahner, Sebastian Niemann
Produzent: Christian Becker (Rat Pack), Klaus Dohle

Kaufmännische Produzentin: Anita Schneider
Co-Produzenten: Warner Bros. Film Productions Germany, Henning Molfenter, Christoph Fisser, Carl Woebken
Producer Dany Geys, Lena Olbrich
Herstellungsleitung: Peter Schiller
Produktionsleitung: George Hiller
Kamera: Gerhard Schirlo
Casting: Emrah Ertem
Szenenbild: Matthias Müsse
Kostümbild: Janne Birck
SFX-Maske: Georg Korpás
1.AD: Paul Jan Milbers
Schnitt: Moune Barius
Mischung: Tschangis Chahrokh
Sound Supervisor: Alexander Saal
Originalton: Michael Hemmerling
Songs gesungen von Dean Martin
Musik: Egon Riedel
Darsteller: Rick Kavanian, Nora Tschirner, Janek Rieke, Christian Tramitz, Bud Spencer, Günther Kaufmann, Ludger Pistor, Hans Michael Rehberg, Jasmin Schwiers, Axel Stein, Wolfgang Völz, Oscar Ortega Sanchez, Franco Nero

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Fakten zum Film

Lauflänge: 107 Minuten
Drehzeit: 15. Oktober – 16. Dezember 2007 (45 Drehtage)
Drehort: Berlin und Umgebung, Italien
Gesamtbudget: 6,2 Mio. Euro
DVD-Start: 11.09.2009

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Story

Profikiller Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist mit seinem Job ganz zufrieden: „Gute Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, und man hat viel mit Menschen zu tun.“ Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch die richtige Frau. Auf den ersten Blick zeigen sich die Damen stets angetan von dem charmanten und grundehrlichen Gentleman. Aber eben jene Ehrlichkeit wird Toni immer wieder zum Verhängnis. Denn sobald die Sprache auf seinen – nun ja – exotischen Beruf kommt, ist auch das romantischste Date sofort beendet.

Toni hat den Glauben an sein Liebesglück längst verloren, als ihn ein Auftrag nach Italien führt. Dort soll er den weltberühmten Mafia-Autoren Enrico Puzzo (Franco Nero) liquidieren, bevor dieser sein neues, mit Spannung erwartetes Enthüllungsbuch auf den Markt bringen kann. Der Ex-Mafioso Puzzo ist dem organisierten Verbrechen schon lange ein Dorn im Auge – deswegen lebt und arbeitet er im Verborgenen: Niemand weiß, wie er aussieht oder wie er wirklich heißt.

Nicht nur Toni ist auf den geheimnisvollen Schriftsteller angesetzt, sondern auch Tonis alter Kollege Helmut Münchinger (Christian Tramitz). Der ebenso smarte wie unerschütterliche bayerische Profikiller pflegt den entspannten südlichen Lebensstil und wird in den unmöglichsten Situationen von seinem „Schatzi“ per Handy gestört.

Julia Steffens (Nora Tschirner) hat ein Problem: Alles, was sie anfasst, geht schief. Ständig passieren der quirligen, notorisch desorganisierten Verlagsmitarbeiterin die unmöglichsten Missgeschicke. Sie arbeitet für das traditionsreiche Verlagshaus Kimbel & Sohn und ist verantwortlich für die große Puzzo-Pressekonferenz. Natürlich endet diese in einem Desaster: Puzzo taucht nicht auf, Verlagschef Christopher Kimbel (Hans Michael Rehberg) blamiert sich bis auf die Knochen und Julia wird gefeuert. Um ihren Job zu retten, fliegt sie auf eigene Faust nach Italien, um Puzzo für das Verlagshaus zurückzugewinnen. Gerade hat Toni den Bestsellerautor in dessen Hotelzimmer fachmännisch ins Jenseits befördert, als Julia den Raum betritt. So kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung: Julia hält Toni für Enrico Puzzo und lässt all ihren Charme spielen, um den vermeintlichen Schriftsteller zur Unterzeichnung des Vertrages zu bewegen. Für Toni ist es die Liebe auf den ersten Blick. Um weiterhin in ihrer Nähe zu bleiben, gibt er sich als Puzzo aus.

Die Sache hat allerdings mehrere Haken. Einer davon ist Julias Chef und Verlobter, der Verlegersohn Bobfried „Bob“ Kimbel (Janek Rieke), ein liebenswürdiger Neurotiker, der stets von seinem Psychiater Dr. Gruber (Ludger Pistor) begleitet wird. Bobs fähige Assistentin Lisa (Jasmin Schwiers) muss hilflos zusehen, wie er unter der Dominanz seines Vaters und der schwierigen Beziehung zu Julia leidet, denn Lisa ist zu schüchtern, um ihrem Chef zu gestehen, wie sehr sie selbst in ihn verliebt ist.

Tonis Plan scheint aufzugehen: Als Enrico Puzzo wird er von Julia persönlich betreut. Das Schreiben des noch gar nicht vorhandenen Puzzo-Romans muss Tonis eilig engagierter Manager und Freund Pepe (Bud Spencer) improvisieren. Eher unerwartete Unterstützung bekommt Toni von dem jovialen, meist beschwipsten Star-Kritiker Henry von Göttler (Wolfgang Völz), der die Fassung bewahrt, als er Zeuge von Tonis bleihaltigen Auseinandersetzungen mit seinen Berufskollegen wird.

Denn Toni gibt sich zwar alle Mühe, Julias Herz zu erobern, nimmt dabei aber leider nicht ernst, was sich im Hintergrund zusammenbraut: Der cholerische Mafiaboss Salvatore Marino (Günther Kaufmann) ist stinksauer, weil Puzzo offenbar immer noch am Leben ist. Er setzt eine ganze Truppe von Killern auf ihn an, darunter auch Helmut Münchinger, der mit Toni noch eine Rechnung offen hat.

Auch der eifersüchtige Bob bemerkt, dass mit Julia etwas nicht stimmt: Offenbar hat sie sich auch verliebt. Er beauftragt einen Privatdetektiv, um den Nebenbuhler auszuschalten. Lange Zeit kann Toni einer persönlichen Begegnung mit Bob aus dem Weg gehen, denn Bob ist der einzige Mensch im Verlag, der Puzzo persönlich kannte – er würde Tonis Tarnung sofort auffliegen lassen.

Turbulente Verwechslungen, rasante Action und romantische Verwicklungen bringen unseren Helden mächtig ins Schwitzen. Am Ende trifft er eine wichtige Entscheidung, um die wahre Liebe zu finden: Er will seinen Job als Profikiller an den Nagel hängen. Doch als Marino Julia entführt, muss Toni ein letztes Mal zur Waffe greifen…

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Links zum Film

Offizielle Homepage: www.mordistmeingeschaeftliebling.de
Homepage des Regisseurs: www.sebastianniemann.de
Der Komponist: www.ego-n.de
Homepage der Produktion: www.ratpack-film.de
Internetportal des Verleihers: www.warnerbros.de
[IMDb] [Kino.de]

Quelle: Presseheft, DA
Stand: Dezember 2008